Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, war Weihnachten ein großes Fest der Einsamkeit. Während alle meine Freund*innen 3-5 Tage mit Essens- und Geschenk Exzessen verbracht haben, saß ich gelangweilt zu Hause. Hätte ich Hannah Arendts “Jüdische Schriften” mit 13 Jahren schon gekannt, dann hätte ich wenigstens einen Ausdruck für mein Gefühl gekannt: Außenseiterin. Während Arendt sich in ihren Schriften mit einer fehlenden politischen Identität von Jüd*innen auseinandersetzt, wollte ich mich schlichtweg einfach nicht so ausgeschlossen fühlen. Weiterlesen

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